Unsere Qualitätsmerkmale im Überblick

Wir garantieren unseren Kunden die höchste Sorgfalt bei der Rohstoffbeschaffung in der gesamten Lieferkette und auf allen Verarbeitungsstufen. Hier wird streng und konsequent nach dem EU Lebensmittelrecht gearbeitet. Die Sicherheit und Qualität unserer Rohwarenprodukte haben für uns äußerste Priorität!

Unser Partnerfarmen & Betriebe in Ägypten kennen wir seit über 20 Jahren und diese werden mehrmals im Jahr von uns besucht und auditiert. Kräutertempel ist Mitglied im Fachverband der Gewürzindustrie e.V., Bonn und profitiert von dem Wissen und der Kompetenz des Verbandes rund um die Veredelung von Gewürzen und Kräutern.

Unsere Hauptlieferanten in Ägypten

Zertifikat gemäß Artikel 35 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2018/848 über die ökologische/biologische  CERES (EG-BIO-140) & neben den o.g. Zertifizierung von Kräutertempel auch: FSSC 22000 (weltweit anerkanntes Managementsystem „GFSI Standard“) und SMETA (SEDEX).

Einige wenige Produkte beziehen wir auch aus anderen Ursprüngen, z.B. Indien und auch hier gelten die oben genannten Qualitätsstandards.


Kräutertempel GmbH
Zertifikat gemäß Artikel 35 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2018/848 über die ökologische/biologische  / ABCERT AG Kontrollstelle  (DE-ÖKO-006), Martinstraße 42-44 , 73728, Esslingen am Neckar
ISO  9001:2015 – (Qualitätsmanagement)
ISO 22000:2018 – (Lebensmittelsicherheit)
ISO 22301:2019 – (Business-Continuity-Management-Systems (BCMS))
ISO 26000:2010- (Soziale Verantwortung & die Etablierung von Nachhaltigkeit)
ISO 14001:2015 – (Umweltmanagement und Nachhaltigkeitsziele)
ISO 45001:2018 – (Arbeits- und Gesundheitsschutz)
GMP – (Gute Herstellungspraxis)
HALAL

Diesen Auftrag nehmen wir sehr ernst und lassen daher unsere Import-Rohwaren partieweise umfangreich von unabhängigen akkreditieren Laboren in Deutschland untersuchen (GBA, Bilacon, Eurofins oder Andere):
Z.B. auf Pestizide – Mikrobiologie – Schwermetalle – chemisch-physikalische Parameter – PAK´s (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) – PA´s (Pyrrolizidialkaloide), Chlorat/Perchlorat und weitere oft produktspezifische Parameter bzw. den gezielten Wünschen unserer Kunden. Angekommen in Deutschland werden die Wareneingänge in unserem BIO-zertifizierten Lager strengen sensorischen Kontrollen unterzogen. Der Musterzug erfolgt nach DIN EN ISO 948 oder gesondert nach Verordnung (EU) 2023/2783 durch unsere geschulten und langjährigen Mitarbeiter.
Erst nach der analytischen und sensorischen Prüfung und Freigabe erfolgen Auslieferungen an unsere Kunden.

Wir verpflichten unsere Lieferanten und deren Geschäftspartner zur Einhaltung von Verhaltensrichtlinien (Code of Conduct). Zusätzlich ist unser Hauptlieferant (El Malek Co.)  seit vielen Jahren Mitglied bei Sedex, einer Plattform zur Steigerung der Transparenz in der Lieferkette. Als Grundlage für das Verständnis und die Etablierung von Nachhaltigkeit dient die DIN EN ISO 26000:2010. Sowohl Kräutertempel als auch unser Lieferant in Ägypten verfügt über die entsprechende Zertifizierung.

Die ISO 9001:2015 ist der weltweit bekannteste Standard für Qualitätsmanagementsysteme (QMS). Sie legt fest, wie Unternehmen ihre internen Prozesse so organisieren, dass Produkte und Dienstleistungen gleichbleibend hohe Qualität liefern. Die Norm gilt branchenübergreifend – von kleinen Betrieben bis zu Konzernen, von der Industrie bis zum Dienstleistungssektor. Kernprinzip ist ein risikobasierter Ansatz: Unternehmen müssen Risiken und Chancen systematisch erkennen und steuern. Der sogenannte PDCA-Zyklus (Plan – Do – Check – Act) sorgt für kontinuierliche Verbesserung. Die Norm folgt der Harmonisierten Struktur (HLS), was die Kombination mit anderen ISO-Normen – z. B. ISO 14001 für Umweltmanagement oder ISO 22000 für Lebensmittelsicherheit – erleichtert. Die Zertifizierung ist freiwillig, aber viele Auftraggeber und Handelspartner setzen sie als Mindestvoraussetzung voraus.

Die ISO 22000:2018 ist ein internationaler Standard für Managementsysteme zur Lebensmittelsicherheit (FSMS). Er legt fest, wie Unternehmen entlang der gesamten Lebensmittelkette – vom Erzeuger bis zum Verbraucher – Gefahren systematisch erkennen, bewerten und kontrollieren müssen. Die Norm gilt für alle Organisationen, unabhängig von Größe oder Branche: Landwirte, Hersteller, Händler, Transportunternehmen und mehr. Sie basiert auf den HACCP-Prinzipien (Gefahrenanalyse kritischer Kontrollpunkte) und einem risikobasierten Ansatz. Die 2018er-Version folgt der ISO High Level Structure, was die Kombination mit anderen Normen wie ISO 9001 erleichtert. Die Zertifizierung ist freiwillig, aber weltweit anerkannt und öffnet Türen zu neuen Märkten.

Die ISO 22301:2019 ist der internationale Standard für Business Continuity Management Systeme (BCMS) – also für das Management der Geschäftskontinuität. Vereinfacht gesagt: Sie hilft Unternehmen dabei, auch bei schweren Störungen wie Naturkatastrophen, IT-Ausfällen oder Krisen handlungsfähig zu bleiben. Die Norm legt fest, wie Organisationen sich präventiv vorbereiten, auf Störungen reagieren und den Betrieb schnellstmöglich wiederherstellen. Sie gilt für Unternehmen jeder Größe und Branche. Kernelemente sind die Risikoanalyse, die Business-Impact-Analyse (BIA) sowie konkrete Notfall- und Wiederanlaufpläne. Die 2019er-Version folgt ebenfalls der ISO High Level Structure, was die Kombination mit anderen Normen wie ISO 9001 oder ISO 27001 erleichtert. Die Zertifizierung ist freiwillig, aber ein starkes Signal an Kunden und Partner, dass das Unternehmen krisenfest aufgestellt ist.

Die ISO 26000:2010 ist der internationale Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen – auf Englisch: Corporate Social Responsibility (CSR). Sie gibt Unternehmen, Behörden und NGOs Orientierung, wie sie verantwortungsvoll gegenüber Gesellschaft und Umwelt handeln können. Anders als ISO 9001 oder ISO 22000 ist sie nicht zertifizierbar – sie ist ein freiwilliger Orientierungsrahmen, kein Managementsystem. Die Norm basiert auf sieben Grundsätzen: Rechenschaftspflicht, Transparenz, ethisches Verhalten, Achtung der Stakeholder-Interessen, Rechtsstaatlichkeit, internationale Verhaltensstandards und Menschenrechte. Sie deckt sieben Kernthemen ab: Organisationsführung, Menschenrechte, Arbeitspraktiken, Umwelt, faire Geschäftspraktiken, Konsumentenbelange sowie gesellschaftliches Engagement. Die Norm entstand unter Mitwirkung von Experten aus über 90 Ländern und 40 internationalen Organisationen.

Die ISO 14001:2015 ist der weltweit führende Standard für Umweltmanagementsysteme (UMS). Sie legt fest, wie Unternehmen ihre Umweltauswirkungen systematisch erfassen, steuern und kontinuierlich reduzieren können. Die Norm gilt für Organisationen jeder Größe und Branche – von der Industrie bis zum Dienstleistungssektor. Kernprinzip ist der PDCA-Zyklus (Plan–Do–Check–Act) zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung. Die 2015er-Version legt stärkeren Fokus auf die Lebenszyklusperspektive: Umweltauswirkungen werden von der Produktentwicklung bis zur Entsorgung berücksichtigt. Außerdem ist das Top-Management stärker in die Verantwortung eingebunden, und Umweltmanagement wird als fester Bestandteil der Unternehmensstrategie verstanden. Wie ISO 9001 folgt sie der High Level Structure, was eine einfache Integration mit anderen Normen ermöglicht. Die Zertifizierung ist freiwillig, aber international anerkannt und gilt als Nachweis für glaubwürdiges Umweltengagement.

Die ISO 45001:2018 ist der erste internationale Standard für Arbeitsschutzmanagementsysteme (AMS) – also für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Sie löste im März 2018 den bisherigen Standard OHSAS 18001 ab. Ziel ist es, Arbeitsunfälle, Verletzungen und arbeitsbedingte Erkrankungen systematisch zu verhindern – durch Prävention statt Reaktion. Die Norm gilt für Organisationen jeder Größe und Branche. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der aktiven Beteiligung der Mitarbeiter sowie der stärkeren Verantwortung des Top-Managements für den Arbeitsschutz. Unternehmen müssen Gefährdungen identifizieren, Risiken bewerten und konkrete Schutzmaßnahmen umsetzen. Wie ISO 9001 und ISO 14001 folgt sie der High Level Structure, was die Integration mit anderen Normen erleichtert. Die Zertifizierung ist freiwillig, stärkt aber das Unternehmensimage und belegt zuverlässiges Risikomanagement gegenüber Kunden und Behörden.

Ist ein internationales Zertifizierungssystem speziell für die Futtermittelbranche. Ziel ist es, die Sicherheit und Qualität von Futtermitteln entlang der gesamten Lieferkette sicherzustellen. Das „+“ steht für die Integration der HACCP-Prinzipien – also aktive Risikoanalyse und -steuerung zusätzlich zur guten Herstellungspraxis. Es besteht aus zwei Modulen: GMP+ FSA (Futtermittelsicherheit) und GMP+ FRA (Nachhaltigkeit und Verantwortung). Es gilt für alle Glieder der Futtermittelkette: Hersteller, Händler, Transporteure und Lagerhalter. Sicher gefütterte Tiere bedeuten letztlich auch sichere Lebensmittel für den Menschen.

Das HALAL-Zertifikat bestätigt, dass ein Produkt nach den islamischen Speise- und Reinheitsgeboten hergestellt wurde. Es gilt nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für Kosmetik, Medikamente und andere Produkte. Geprüft werden die gesamte Produktionskette: Rohstoffe, Verarbeitung, Lagerung, Reinigung und Hygiene. Eine akkreditierte Zertifizierungsstelle führt ein Vor-Ort-Audit durch und stellt das Zertifikat bei Konformität aus. Das Zertifikat ist besonders wichtig für den Zugang zu internationalen Märkten mit hohem muslimischem Bevölkerungsanteil – in manchen Ländern wie den VAE ist es für Lebensmitteleinfuhren sogar Pflicht. Weltweit gibt es über 1,8 Milliarden Muslime, was HALAL zu einem der bedeutendsten Lebensmittelstandards der Welt macht.


Unsere Prüfpartner

Die GBA Group ist ein international führendes Life-Science-Dienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Hamburg, das sich auf Laboranalytik, Beratung und Logistik spezialisiert hat. Sie bietet Dienstleistungen für Branchen wie Pharma, Medizinprodukte, Lebensmittel, Umwelt und Kosmetika an, um Sicherheit und Konformität zu gewährleisten.